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Die Nachfolgerinnen der Württemberger Weinhoheiten (in Rot – Bildmitte: Weinkönigin Andrea Ritz, links außen: Jasmin Knörzer, rechts außen: Viola Albrecht) werden am 21. September 2017 im SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark (Stuttgart) von einer 30-köpfigen Jury gewählt. Zur Wahl stehen (von links): Laura Irouschek, Claudia Vollert, Anja Off, Eileen Staudt und Carolin Klöckner.

Weinbaupräsident Hermann Hohl für weitere fünf Jahre bestätigt

Sowohl Weinbaupräsident Hohl als auch die Vizepräsidenten Albrecht (rechts) und Idler/WZG Möglingen (links) wurden bei den Vorstandswahlen mit überzeugender Mehrheit im Amt bestätigt. Vizepräsident Werner Hupbauer hatte aus Altersgründen nicht mehr kandidiert und verabschiedete sich aus der Gremienarbeit.

Mit überzeugender Mehrheit ist Hermann Hohl (Obersulm-Willsbach) vom Vorstand des Weinbauverbandes Württemberg für weitere fünf Jahre im Amt des Präsidenten bestätigt worden. Ebenso wiedergewählt wurden die Vizepräsidenten Peter Albrecht (Heilbronn) sowie Bernhard Idler (Weinstadt-Strümpfelbach). Auf Kontinuität setzt der Weinbauverband zudem beim "Geschäftsführenden Vorstand", hier erhielten Matthias Schilling (Brackenheim-Dürrenzimmern) und Thomas Seibold (Fellbach) das erneute Votum der Vorstandsmitglieder.

Hermann Hohl sieht die Schwerpunkte seiner neuerlichen Amtszeit im Erhalt von weinbauspezifischen Regelungen auf EU- sowie Bundesebene, "um bei Reformen nicht im Topf der allgemeinen Agrarprodukte zu landen". Die zukünftige Ausrichtung der Verbandsarbeit selbst will der 61-Jährige an den "Weinbaupolitischen Leitlinien" orientieren; dieses im Jahr 2006 aufgestellte Schriftwerk soll zeitnah an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Gleiches gilt für die Weininstitut Württemberg GmbH. Die Tochtergesellschaft des Weinbauverbandes soll nach Ansicht des Weinbaumeisters aus Obersulm künftig verstärkt als gemeinsame Marketingplattform aller Gruppierungen der Württemberger Weinwirtschaft genutzt werden. Insbesondere seien auch die Verbindungen zu Gastronomie, Hotellerie sowie Tourismus weiter zu intensivieren. 

Nach Ansicht von Hermann Hohl, der erstmals im Jahr 1991 zum Präsidenten des Weinbauverbandes Württemberg gewählt wurde, zählt der Weinbauverband Württemberg sowohl in Politikerkreisen bis hin auf Ministeriumsebene als auch in der Gesellschaft "zu den einflussreichsten Verbänden. Diesen Stellenwert gilt es zu erhalten und weiter auszubauen!", wie er anlässlich seiner Wiederwahl betonte. 
Besonders am Herzen liegt ihm dabei der Berufsnachwuchs, den er weiter aktiv unterstützen möchte: "Die Arbeit des Verbandes muss in seinen Entscheidungen so ausgerichtet werden, dass die jungen Betriebsleiter mit ihren Betrieben erfolgreich weiter wirtschaften können und somit eine Zukunftsperspektive haben."

 

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