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Heilbronner Stadtplan
jetzt mobil nutzbar

Der Online-Stadtplan der Stadt Heilbronn ist jetzt auch auf Smartphones und Tablets nutzbar. „Damit bieten wir den Amtlichen Stadtplan jetzt auf dem neuesten Stand der Technik an“, freut sich Stefan Schmitt, der Leiter des Vermessungs- und Katasteramts. Weiterlesen auf HN-REGIO.NET...

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Kandidaten gesucht

Für die Jugendgemeinderatswahl 2018 werden Kandidaten gesucht. Darauf machen Melanie Puglia (r.), Vorsitzende des Jugendgemeinderats, und Stellvertreter Gregor Landwehr mit Plakaten aufmerksam. Weiterlesen auf HN-REGIO.NET...

 

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Weingipfel: Interessante Weine, nette Leute, gute Stimmung

Junge Gesichter bei den Ausstellern, interessante Weine zum Verkosten. Ein sachkundiges Publikum probierte, schlotzte, fachsimpelte und vergnügte sich am Wochenende in der Heilbronner Harmonie. Rund 40 Betriebe boten rund 400 Kostproben aus ihren Weinkellern.

Die Sieger der Staatsehrenpreise sowie der Ehrenpreise 2017 wurden bei „Wein trifft Wirtschaft“ ausgezeichnet. Gastredner aus der Wirtschaft war Holger Hutzenlaub von Mercedes-Benz (vorne sitzend neben Weinkönigin Caroline Klöckner). Weiterlesen...

Steffen Schoch (Heilbronn Marketing GmbH), Justin Kircher (WG Heilbronn), Angelika Biesdorf (Bürgerstiftung) und Karl Seiter (WG Heilbronn) bei der Vorstellung des neuen Bürgerwein am neuen, zweiten Bürgerweinfass vor der Heilbronner Wein Villa. Weiterlesen...

2017: Weniger Ertrag, sehr hohe Qualität

Es war wieder ein herausforderndes Weinjahr! Nach extremen Spätfrösten im April gibt es 2017 einen mengenmäßig deutlich unterdurchschnittlichen Jahrgang. Dafür ist bei reduzierten Erträgen die Qualität sehr hoch. Die Oechslewerte 2017 haben die Vorjahreswerte quasi überrundet. Statt eines Ernte-Marathons erwartet Weinbaupräsident Hermann Hohl in diesem Jahr einen "Lese-Sprint".

Weitgehend haben sich die durch den Spätfrost bedingten unterschiedlichen Reifestadien innerhalb einer Rebe gut nivelliert. Dennoch gilt eine gute Traubenselektion als Basis hoher Qualitäten. Tatsächlich sind die Weinberge nach Erkenntnissen des Weinbauverbandes Württemberg in einem auffällig gut gepflegten Zustand. Seit dem ersten Auftauchen der Kirschessigfliege (KEF) legen die Württemberger Wengerter zunehmend großen Wert auf die Bestandshygiene – die beste Prophylaxe gegen die KEF, wie man zwischenzeitlich weiß. "Wir beobachten die Kirschessigfliege sehr genau und haben gelernt, mit ihr umzugehen!", berichtet Präsident Hohl. Zum Beispiel lässt der Weinbauverband im Rahmen einer von ihm einberufenen Arbeitsgruppe, in der Vertreter aus Forschung, Wissenschaft und Beratung aber auch aus der Praxis sowie der Imkerei am Start sind, wöchentlich über die aktuelle Situation diskutieren. Im Anschluss an die Treffen werden die Verbandsmitglieder seitens der Geschäftsstelle umgehend per Mail mit praxisrelevanten Informationen versorgt.

Angesichts der sehr hohen und im Vergleich zur Vorwoche steil angestiegenen Oechslewerte lautete die Empfehlung zuletzt, zügig zu lesen. Derzeit wird dies auch landauf landab praktiziert, sodass man schon jetzt, und damit vergleichsweise früh, Mitten im Lesetrubel steckt. Begonnen wurde verbreitet  mit den frühen Rotweinsorten (Acolon, Dornfelder, Portugieser). Diese Woche gehen auch schon späte Sorten wie Riesling und Trollinger ins Rennen. Insgesamt, so erwartet der Weinbauverband, dürfte die Lese in diesem Jahr – in Abhängigkeit natürlich von der folgenden Witterung – bis Anfang/Mitte Oktober weit gehend abgeschlossen sein: "Das wird ein echter Lese-Sprint", prophezeit Präsident Hohl. Infolge der zuletzt feucht-warmen Witterung geht es zügig voran.

Die Mengenschätzung gestaltet sich in diesem Jahr noch schwieriger als sonst. Vor allem aufgrund der April-Fröste gibt es aber erneut unterdurchschnittliche Mengenerwartungen. „Einige Regionen sind leider von sehr deutlichen Ertragsausfällen betroffen, beispielsweise der Bereich Kocher-Jagst-Tauber, die Region Hohenlohe/Weinsberger Tal, selbst rund um Stuttgart gab es teilweise erhebliche Frostschäden“, sagte Hohl anlässlich der Herbstpressekonferenz des Verbandes am 14. September 2017 bei der Wein- und Sektkellerei Schloss Affaltrach in Obersulm. Insbesondere den Trollinger habe es stellenweise doch ziemlich gebeutelt. Insgesamt gehe der Weinbauverband derzeit von einem Durchschnittsertrag in Höhe von 75 bis 80 hl Weinmost je Hektar aus, allerdings bei großen regionalen Unterschieden. Im Vergleich zur Vorjahresernte wäre dies ein Minus zwischen 25 und 30% in der Menge. Auch wenn die Vegetationsbedingungen im Sommer – abgesehen von lokalen Unwetter- bzw. Hagelschäden – nahezu optimal waren, so wird der 2017er Württemberg-weit keinesfalls die 1 Mio. hl-Latte reißen. Hohl: "Dafür dürfen sich Verbraucher angesichts hoher Oechselewerte auf beste Qualitäten freuen!"

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