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Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen und drei Verletzten

Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen und drei Verletzten
Nordheim: Schwer verletzt durch Schwelbrand
Leingarten: Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen und drei Verletzten
Wertheim: Am Boden liegenden Mann getreten
Bad Mergentheim: Fahrradfahrer von Autofahrer frontal erfasst
Wertheim: Unbekannter Verkehrsteilnehmender flüchtet aus polizeilicher Kontrollstelle
Tauberbischofsheim: Tote Hühner im Wald entsorgt - Verursacher stellt sich

Nordheim: Schwer verletzt durch Schwelbrand

Zu einem Schwelbrand in einer Wohnung in der Brackenheimer Straße in Nordheim kam es am Mittwochmittag kurz vor 13 Uhr. Zeugen konnten zuvor beobachten, dass aus einer Wohnung im Erdgeschoss des Anwesens immer wieder Rauch ausströmte und verständigten die Rettungskräfte. Wie sich herausstellte brach der Schwelbrand im Schlafzimmer der Bewohner aus. Eine 55-Jährige wurde durch das Feuer schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden. Die Polizei geht derzeit von Fahrlässigkeit aus. Zur genauen Ursache des Feuers können derzeit keine Angaben gemacht werden. Bei dem Schwelbrand entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe. Der Rettungsdienst war mit 13 Einsatzkräften, die Feuerwehr Nordheim mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen im Einsatz.

Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen und drei Verletzten

Ein großes Schadensbild zeigte sich der Polizei bei einem Unfallgeschehen am Dienstagabend auf der B 293 bei Leingarten. Gegen 19.05 Uhr war eine 29-jährige Opel-Lenkerin von Leingarten in Richtung Schwaigern unterwegs. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet sie nach links auf die Gegenfahrbahn. Hier streifte die 29-Jährige die Leitplanken am linken Straßenrand und fuhr eine kurze Strecke an den Planken entlang. Zu diesem Zeitpunkt kamen dem Opel eine 57-jährige Mercedes-Fahrerin, eine 40-jährige Dacia-Lenkerin sowie eine 62-jährige Hyundai-Fahrerin entgegen. Die dem Opel entgegenkommenden Autos versuchten noch, diesem Fahrzeug auszuweichen. Die 29-Jährige prallte jedoch gegen die Beifahrerseite des Mercedes und stieß dann erneut gegen die Leitplanken am linken Fahrbahnrand. Anschließend prallte der Opel gegen die Beifahrerseite des Hyundai und schleuderte wiederum in Richtung der linksseitigen Leitplanken. Danach konnte die 29-Jährige ihr Auto wieder auf die ursprüngliche rechte Fahrbahnseite zurücklenken und stieß nun gegen die Leitplanken am rechten Fahrbahnrand. Nach einer Fahrstrecke von weiteren 50 Metern kam der Opel im Straßengraben am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Insgesamt erstreckte sich das Unfallgeschehen über ca. 200 Meter. Die dem Opel entgegenkommenden unfallbeteiligten Fahrzeuge blieben quer auf der Straße stehen. Der Dacia wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt. In dem unfallverursachenden Opel wurden die Fahrerin sowie ein mitfahrendes Kind verletzt. Die Fahrerin des Mercedes trug ebenfalls Verletzungen davon. Alle drei Personen mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 50 000 Euro. Neben der Polizei, die mit insgesamt sieben Streifenfahrzeugen am Unfallort tätig war, waren die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und sieben Kräften sowie ein Notarzt und drei Rettungswagen im Einsatz. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Die B 293 war bis gegen 22.00 Uhr voll gesperrt. Unter anderem reinigte eine Spezialfirma in dieser Zeit die Fahrbahn.

Wertheim: Am Boden liegenden Mann getreten

Zwischen vier jungen Männern und einem Jungen kam es am Dienstagnachmittag in Wertheim zu Streitigkeiten. Zeugen hatten gegen 17.30 Uhr die Polizei verständigt. Als die Streifenwagenbesatzungen in der Eichelgasse ankamen, fanden sie die Personen im Alter von 25, 26, 27, 33 und 11 Jahren vor. Wie sich herausstellte, hatte der 27-Jährige den auf dem Boden liegenden 33-Jährigen getreten, während die anderen Beteiligten um diesen herumstanden. Der 33-Jährige wehrte sich. Infolge erlitten beide Kontrahenten leichte Verletzungen. Nach dem Vorfall ergriffen beide Männer zwei vom 33-Jährigen mitgeführten Angeln aus dessen Fahrradanhänger, wobei der 27-Jährige eine davon beschädigte. Als die vier erneut auf den 33-Jährigen zuliefen, suchte dieser in einer nahegelegenen Metzgerei Schutz.

Bad Mergentheim: Fahrradfahrer von Autofahrer frontal erfasst

Unachtsamkeit war vermutlich die Ursache für eine Kollision zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer in Bad Mergentheim. Am Dienstagabend war ein 48-Jähriger mit seinem Chrysler gegen 21 Uhr auf der Bundesstraße 290 aus Richtung Wildtierpark her kommend in Fahrtrichtung Bad Mergentheim unterwegs. Dabei übersah er offensichtlich den 44-Jährigen auf seinem Fahrrad, der in dieselbe Richtung fuhr. Nachdem der Pkw das Zweirad frontal erfasst hatte, schleuderte dieses durch die Luft und blieb im angrenzenden Grünstreifen liegen. Der 44-Jährige erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Er hatte einen Fahrradhelm getragen. Ein Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 48-Jährigen ergab einen Wert von 0,6 Promille. Er muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Wertheim: Unbekannter Verkehrsteilnehmender flüchtet aus polizeilicher Kontrollstelle

Nachdem sich ein unbekannter Verkehrsteilnehmender der Kontrolle durch eine Streifenwagenbesatzung widersetzt hat und dabei fast einen Polizeibeamten verletzt hätte, sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls. Dieser ereignete sich bereits am Samstag, 10. April, in Wertheim. Gegen 22 Uhr kontrollierten Polizeibeamtinnen und -beamte anlässlich der Ausgangssperre im Zuge der Corona-Krise sämtlichen Verkehr aus beiden Richtungen in der Bahnhofstraße. Als ein Polizist mit Warnweste und beleuchtetem Anhaltestab einen dunklen Kleinwagen anhalten wollte, verringerte die unbekannte Person am Steuer zunächst seine Geschwindigkeit. Der Polizeibeamte stand in der Straßenmitte vor dem Fahrzeug. Plötzlich gab der oder die Unbekannte circa zehn Meter vor dem Beamten Gas und ignorierte die Anhaltesignale. Nur durch ein schnelles Ausweichen entging der Polizist einer Kollision. Bei der sofort aufgenommenen Verfolgung konnte der flüchtende Pkw nicht mehr erreicht werden. Es handelte sich um einen dunklen, vermutlich schwarzen älteren Kleinwagen. Dieser war mit zwei Personen besetzt. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09342 91890 beim Polizeirevier Wertheim zu melden.

Tauberbischofsheim: Tote Hühner im Wald entsorgt - Verursacher stellt sich

Nachdem die Polizei nach Zeugen in einem Fall der Entsorgung von toten Hühnern im Wald in Tauberbischofsheim gesucht hatte (Pressemitteilung vom 8. April 2021), hat sich der Verursacher gemeldet. Der Mann hatte beim Lesen der Medienberichte über den Fall ein schlechtes Gewissen bekommen. Nach seinen Angaben hatte ein Marder oder Fuchs die Hühner im Stall getötet. Der Verdacht, dass die Tiere an der Geflügelpest eingegangen sein könnten und sie deshalb illegal entsorgt wurden, bestätigt sich somit nicht. Der Mann habe sich schlicht nicht anders zu helfen gewusst und die Tiere im Wald entsorgt. Nun muss er mit einer Anzeige rechnen und die Kosten der fachgerechten Entsorgung übernehmen. Die Kadaver der 13 Hühner waren nach dem Osterwochenende in einem Waldgebiet bei Tauberbischofsheim gefunden worden.

 

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