Das Wetter in Heilbronn

Polizeireport

28. November 2020

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Abhol- und Lieferservice

Auch im November gibt es Metzelsuppe: Viele Besenwirtschaften und Weinstuben bieten ihre Speisen zum Abholen und Liefern an.

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Datenkrake WhatsApp für Home Schooling und Home Office? Experte warnt

WhatsApp oder der Facebook Messenger sind die am weitesten verbreiteten Nachrichten-Tools für private Kommunikation. Die Dienste sind jedoch nicht für die Nutzung im Home Schooling oder Home Office geeignet, warnt Jens Weller, Geschäftsführer des Telekommunikations-Anbieters Toplink

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„Betreuung Pflegebedürftiger“ im Stadt- und Landkreis - Broschüre neu aufgelegt 

Verschiedene Pflege- und Betreuungsangebote im Stadt- und Landkreis sowie ergänzende hauswirtschaftliche Hilfen fasst die Broschüre „Betreuung Pflegebedürftiger“ zusammen, die jetzt neu aufgelegt wurde. Die Angebote unterstützen die häusliche Pflege. Die Leistungen können über Mittel der Pflegeversicherung ganz oder teilweise finanziert werden.

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Bio-Höfe und Bio-Läden in der Region Heilbronn. Alle Adressen...

 

Bäder und Saunen geschlossen

 

Die Weinwirtschaft Württemberg hängt am Tropf des Marktes und des Klimawandels

Die Erntemenge 2018 ist kleiner als ursprünglich angenommen. Nach der Erntemeldung sind es knapp 116 Mio. Liter Wein. Anfänglich wurden 120 Mio. Liter Wein geschätzt. Nach den geringen Weinernten der Jahre zuvor war 2018 ein Wunschherbst. Besonders zu erwähnen ist die hervorragende Qualität des Jahrgangs, die sich in die Reihe der Jahrhundertjahrgänge einordnen lässt. Das große Problem der Weinwirtschaft ist die Marktsituation. Zunehmend stärker wird der Druck durch Auslandsweine, die zu Dumpingpreisen in Deutschland in den Regalen des LEHs, insbesondere in den Discountern stehen. Die Auslandsweine besitzen jetzt schon einen Marktanteil von über 55%, hinzukommt eine Strangulierung der Branche mit überzogenen Forderungen von Seiten des LEHs für heimische Weine. Normal wären Preisanhebungen für unseren Wein notwendig, um die höheren Produktionskosten abdecken zu können.

Diese Ausgangssituation führt zu wirtschaftlichen Problemen in unseren Weinbaubetrieben im Land. Letztendlich hören viele Betriebe auf, die keine Betriebsnachfolger haben oder finden.

Erfreulich ist trotz allem, dass es ein gutgefülltes Reservoir vonhervorragend ausgebildeten Jungwinzern/innen gibt, die viele neuen Ideen und Motivation mitbringen und bereit sind, sich den Marktgegebenheiten zu stellen und Betriebe zu übernehmen. Um erfolgreich zu sein, brauchen diese Betriebe auch Verbraucher, die bereit sind etwas mehr für eine Flasche Wein auszugeben um die Leistungen dieser jungen Generation wert zu schätzen. Und zudem gewährleistet der Verbraucher beim Kauf eines heimischen Weines den Erhalt unserer Kulturlandschaft und unseres Lebensraumes.

Erhebliche Auswirkungen auf die Reben hat der zunehmende Klimawandel. Extreme Wettersituationen z. B. lang anhaltende Trockenheit, Starkregen, Frost, Hagel und zunehmende Stürme beeinflussen die Produktionsbedingungen. Extreme Regenfälle bei hohen Temperaturen führen zu einem erhöhten Pilzdruck und zu einem starken Befall von Schadinsekten z.B. Kirschessigfliege.
Um finanzielle Schäden für die Betriebe zu minimieren, fordert der Weinbauverband eine Mehrgefahrenversicherung mit einer geförderten Prämie, um sie für die Weinbaubetriebe bezahlbar zu gestalten.

Der Klimawandel wurde nicht allein von den Weingärtnern verursacht. Es ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe dem Klimawandel zu begegnen und dort wo es klimabedingte Schäden gibt, diese etwas finanziell auszugleichen.

Die Weinwirtschaft Württembergs ist auch zukünftig bereit, Lösungsmöglichkeiten zu suchen und umzusetzen, um einen nachhaltigen Weinbau zu betreiben.