Das Wetter in Heilbronn

HN-BESEN.NET - stets tagesaktuell:
Zur Zeit haben 24 Besen in der Region geöffnet. Alle Besen...

Heilbronn: „Blühende Gärten in Gärten“ auch abseits der BUGA

Unter dem Titel „Blühende Gärten in Heilbronn“ soll der Wettbewerb des Verkehrsverein Heilbronn auch in diesem Jahr das blühende Leben abseits des BUGA-Geländes zeigen und besonders kreative und hingebungsvolle Hobbygärtner, aber auch Schulen, Kindergärten und Firmen für ihr Engagement auszeichnen.
Weiterlesen auf HN-REGIO.NET...

Heilbronn: Theater sucht Kleidung aus den 80er Jahren

In der Inszenierung „Drei Männer und ein Baby“, die am 20. September 2019 im Großen Haus in Deutscher Erstaufführung die Theatersaison am Theater Heilbronn eröffnen wird, sollen die 80er Jahre wieder lebendig werden.
Weiterlesen auf HN-REGIO.NET...

Mondmonat Juli

experimenta bietet im Juli viele Attraktionen rund um unseren Erdtrabanten.
Weiterlesen auf HN-REGIO.NET...

Neu in Tripsdrill: Spielewelt „Sägewerk“

In Tripsdrill hat mit der Spielewelt „Sägewerk“ einer der größten Abenteuerspielplätze Süddeutschlands eröffnet.
Weiterlesen auf HN-REGIO.NET...

 

Suchen und finden

Bio-Höfe und Bio-Läden in der Region Heilbronn. Alle Adressen...

Rechtsanwälte in Lauffen...
Steuerberater in Weinsberg...

  

Stadtradeln in Heilbronn: „Keine Gnade für die Wade“

Unter dem Motto „Keine Gnade für die Wade“ nimmt die Stadt Heilbronn ab Samstag, 6. Juli, zum siebten Mal an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teil. Bis zum 27. Juli sind dann alle Heilbronnerinnen und Heilbronner – sowie diejenigen, die in Heilbronn arbeiten, studieren oder eine Schule besuchen – aufgerufen, kräftig in die Pedale zu treten.
Weiterlesen auf HN-FIT.NET...

Sportvereine finden...
Sport-Shops finden...
Fitnesscenter finden...

Der Wengert im Juni Impressionen aus Beilstein, Gundelsheim und Lauffen. © HN-WEIN.NET

Die Weinwirtschaft Württemberg hängt am Tropf des Marktes und des Klimawandels

Die Erntemenge 2018 ist kleiner als ursprünglich angenommen. Nach der Erntemeldung sind es knapp 116 Mio. Liter Wein. Anfänglich wurden 120 Mio. Liter Wein geschätzt. Nach den geringen Weinernten der Jahre zuvor war 2018 ein Wunschherbst. Besonders zu erwähnen ist die hervorragende Qualität des Jahrgangs, die sich in die Reihe der Jahrhundertjahrgänge einordnen lässt. Das große Problem der Weinwirtschaft ist die Marktsituation. Zunehmend stärker wird der Druck durch Auslandsweine, die zu Dumpingpreisen in Deutschland in den Regalen des LEHs, insbesondere in den Discountern stehen. Die Auslandsweine besitzen jetzt schon einen Marktanteil von über 55%, hinzukommt eine Strangulierung der Branche mit überzogenen Forderungen von Seiten des LEHs für heimische Weine. Normal wären Preisanhebungen für unseren Wein notwendig, um die höheren Produktionskosten abdecken zu können.

Diese Ausgangssituation führt zu wirtschaftlichen Problemen in unseren Weinbaubetrieben im Land. Letztendlich hören viele Betriebe auf, die keine Betriebsnachfolger haben oder finden.

Erfreulich ist trotz allem, dass es ein gutgefülltes Reservoir vonhervorragend ausgebildeten Jungwinzern/innen gibt, die viele neuen Ideen und Motivation mitbringen und bereit sind, sich den Marktgegebenheiten zu stellen und Betriebe zu übernehmen. Um erfolgreich zu sein, brauchen diese Betriebe auch Verbraucher, die bereit sind etwas mehr für eine Flasche Wein auszugeben um die Leistungen dieser jungen Generation wert zu schätzen. Und zudem gewährleistet der Verbraucher beim Kauf eines heimischen Weines den Erhalt unserer Kulturlandschaft und unseres Lebensraumes.

Erhebliche Auswirkungen auf die Reben hat der zunehmende Klimawandel. Extreme Wettersituationen z. B. lang anhaltende Trockenheit, Starkregen, Frost, Hagel und zunehmende Stürme beeinflussen die Produktionsbedingungen. Extreme Regenfälle bei hohen Temperaturen führen zu einem erhöhten Pilzdruck und zu einem starken Befall von Schadinsekten z.B. Kirschessigfliege.
Um finanzielle Schäden für die Betriebe zu minimieren, fordert der Weinbauverband eine Mehrgefahrenversicherung mit einer geförderten Prämie, um sie für die Weinbaubetriebe bezahlbar zu gestalten.

Der Klimawandel wurde nicht allein von den Weingärtnern verursacht. Es ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe dem Klimawandel zu begegnen und dort wo es klimabedingte Schäden gibt, diese etwas finanziell auszugleichen.

Die Weinwirtschaft Württembergs ist auch zukünftig bereit, Lösungsmöglichkeiten zu suchen und umzusetzen, um einen nachhaltigen Weinbau zu betreiben.